ARSCHLOCHLIEBE Der Engel, der dich hält und der Teufel, der dich rettet

Der Ratgeber, der dir nicht noch mehr Mitleid verkauft, während du dich selbst zerlegst.

Hör auf zu fragen, warum du nicht genug bist.

Die bessere Frage lautet:

Warum zur Hölle gibst du dich mit so wenig zufrieden?

Du nennst es Liebe?

Vielleicht ist es längst emotionaler Sperrmüll.

Ein Haufen zerbrochener Versprechen, falscher Hoffnungen und schöner Erinnerungen, den du immer noch festhältst. Nicht, weil er wertvoll ist. Sondern weil du dir nicht eingestehen willst, wie lange du auf etwas gewartet hast, das nie wirklich da war.

Du vermisst nicht immer diesen Menschen.

Manchmal vermisst du nur deine eigene Illusion.

Die Vorstellung, dass aus Enttäuschung doch noch Liebe wird. Dass dieser Mensch plötzlich erkennt, was er an dir hatte. Dass all dein Warten, Verzeihen und Hoffen irgendwann belohnt wird.

Vielleicht passiert das.

Vielleicht auch nicht.

Aber während du auf ein Vielleicht wartest, läuft dein Leben weiter. Ohne dich.

Schmerz ist kein Beweis für grosse Liebe

Hör auf, Intensität mit Tiefe zu verwechseln.

Nur weil dich eine Beziehung innerlich zerfetzt, war sie nicht automatisch besonders.

Manchmal war sie einfach nur zerstörerisch.

Du warst so beschäftigt damit, angenehm zu sein, ruhig zu bleiben, Verständnis zu zeigen und nicht zu viel zu verlangen, dass du irgendwann vergessen hast, wie sich dein eigenes Leben eigentlich anfühlt.

Nicht jede Beziehung muss gerettet werden.

Manche müssen beendet werden, bevor von dir nichts mehr übrig bleibt.

Bleiben ist nicht immer Stärke

Du bist vielleicht geblieben, weil du geliebt hast.

Weil du gehofft hast.

Weil du dich an die guten Momente geklammert hast.

Weil ein bisschen Nähe gereicht hat, um all den restlichen Mist wieder zu entschuldigen.

Das macht dich nicht dumm.

Aber irgendwann musst du aufhören, deine Hoffnung gegen dich selbst einzusetzen.

Loslassen tut weh.

Aber weisst du, was noch mehr wehtut?

In fünf Jahren immer noch dieselben Nachrichten zu analysieren. Dieselben Erinnerungen aufzuwärmen. Auf dieselbe Einsicht zu warten, die nie kommt.

Dieses Buch hat einen Engel und einen Teufel

Der Engel sagt:

Du darfst fühlen. Trauer, Wut und Schmerz verschwinden nicht, nur weil du sie wegdrückst. Dein Herz ist kein Schalter.

Der Teufel sagt:

Du musst trotzdem irgendwann aufstehen. Dein ganzes Leben kannst du nicht einem Menschen hinterhertrauern, der längst weitergezogen ist. Hör auf, dir selbst leidzutun. Du bist die Person, die den Schlussstrich ziehen darf.

Der eine hält dich, wenn du fällst.

Der andere tritt dir in den Hintern, wenn du dich im Selbstmitleid einrichtest.

Genau das macht Arschlochliebe anders.

Kein Kuschelkurs. Aber auch kein sinnloses Draufhauen.

Sondern Schmerz, Wut, Humor und konkrete Schritte zurück ins eigene Leben.

Hör auf, Nachrichten dreimal zu lesen

Sie sagen beim dritten Mal immer noch dasselbe.

Hör auf, alte Fotos anzuschauen und daraus eine Zukunft zu bauen.

Das war damals.

Heute ist heute.

Und hör auf zu glauben, Hoffnung sei immer etwas Gutes.

Manchmal ist Hoffnung nur die verlängerte Wartebank deiner Selbstzerstörung.

Du musst nicht sofort verzeihen.

Du musst nicht dankbar sein.

Du darfst wütend sein.

Schreib eine Hassliste.

Schreib einen Abschiedsbrief, den du niemals abschickst.

Schreib alles auf, was du geschluckt hast, nur damit der Frieden nicht kippt.

Und dann entscheide:

Was davon nimmst du noch mit in dein nächstes Kapitel?

Das Ende ist keine Niederlage

Du hast nicht verloren, weil eine Beziehung vorbei ist.

Du verlierst erst dann, wenn du dein ganzes Leben an etwas bindest, das dich längst nicht mehr trägt.

Vielleicht kommt dieser Mensch zurück.

Vielleicht nicht.

Aber du darfst nicht stehen bleiben, nur weil jemand anderes sich nicht entscheiden kann.

Deine Zeit ist kein Wartezimmer.

Dein Selbstwert ist kein Verhandlungsthema.

Und dein Leben ist zu wertvoll, um es an eine Illusion zu verschwenden.

Liebe ist kein Betteln

Liebe ist kein ständiger Kampf.

Liebe ist kein Warten auf den nächsten guten Tag.

Liebe ist kein Betteln um Aufmerksamkeit, Nähe oder Respekt.

Wenn du ständig kämpfen, warten und dich kleiner machen musst, stell dir irgendwann die Frage:

Liebst du noch? Oder hältst du nur noch fest?

Arschlochliebe bringt dich nicht sanft und hübsch verpackt zurück ins Leben.

Es begleitet dich durch den Schmerz.

Es lässt dich fluchen.

Es lässt dich fühlen.

Und dann sorgt es dafür, dass du wieder aufstehst.

Mit Wut.

Mit Stolz.

Mit Humor.

Und mit dem klaren Gedanken:

Ich war vielleicht zu lange dort. Aber ich bleibe nicht.

Schluss mit Herzschmerz. Rein ins Leben.

Arschlochliebe ist für alle, die es satt haben, sich selbst für andere aufzugeben.

Für alle, die nicht noch einen Ratgeber brauchen, der ihnen nur sagt, dass irgendwann alles gut wird.

Sondern einen, der ihnen zeigt, was sie jetzt tun können.

Mit Engel.

Mit Teufel.

Mit ehrlichen Worten.

Und ohne Rumgeeier.

Arschlochliebe.

Weil du wichtiger bist als jede Illusion.



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